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Der lange Weg zum Kurzfilm
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Der Geschichte des deutschen Kurzfilms ist eine Erfolgsgeschichte. Wie die des Deutschen Kurzfilmpreises, der seit 1956 vergeben wird. Damals liefen Kurzfilme meist im Kino, noch in Schwarz-Weiß. Das Spektrum des Kurzfilms hat sich seitdem erweitert, das Genre kann sich heute in bunter Vielfalt sehen lassen.
Auf beides – Geschichte und Gegenwart – wird in dieser Beilage ein Schlaglicht geworfen. Das Fernsehen mit seinen Videoclips hat seine Spuren auch im Kurzfilm hinterlassen. Gleiches lässt sich über das Internet sagen, dessen Verbreitungswege, siehe „YouTube“, Kurzfilmen neue Plattformen bieten. Die DVD hat dem Kurzfilm nun sogar neue Vermarktungschancen beschert. Auch dem wollen wir nachgehen.
Gleichwohl: Auch Kurzfilme müssen erst einmal ersonnen, geschrieben, finanziert und gedreht werden. Ohne den Deutschen Kurzfilmpreis des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und den „Short Tiger“ der Filmförderungsanstalt (FFA) – beide Auszeichnungen werden am Donnerstag an der HFF erstmals gemeinsam verliehen – und weitere, auch private Sponsoren, würde mancher Streifen nicht entstehen. Und das gilt nicht nur für Kurzfilme: Kurzfilmförderung ist immer auch Talentförderung für diejenigen, die die Kino-Kassenschlager von übermorgen drehen. Oder doch zumindest drehen könnten. Reinhart Bünger
Mehr dazu im Internet: www.deutscherkurzfilmpreis.de

Quelle: tagesspiegel.de
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