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Die DEUTSCHE FILMAKADEMIE gibt die Entscheidungen der
Vorauswahljury zum DEUTSCHEN FILMPREIS 2007 bekannt |
Nach mehr als zwei Monaten intensiver Sichtung der angemeldeten Filme und einem arbeits- und
diskussionsreichen Klausurwochenende ist in der gestrigen Plenums-Sitzung die Vorauswahl zum
DEUTSCHEN FILMPREIS 2007 abgeschlossen worden.
Dabei wurde die Zahl der Einzeljurys im dritten Jahr, seitdem die DEUTSCHE FILMAKADEMIE
vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien mit der Wahl der Filmpreise betraut
wurde, von acht auf neun erhöht. Neben den Vorauswahljurys für die Kategorien „Spielfilm“,
„Dokumentarfilm“, „Regie“, „Schauspiel“, „Drehbuch“, „Szenenbild/ Kostümbild/ Maske“,
„Musik/ Schnitt/ Tongestaltung“, „Kamera/ Bildgestaltung“ wurde in diesem Jahr erstmalig auch
eine „Kinder- und Jugendfilm“-Jury eingeführt. Diese Änderung der Akademie-Mitglieder zielt
darauf ab, der wachsenden Bedeutung von Kinder- und Jugendfilmen Rechnung zu tragen.

Die Vorauswahljury, bestehend aus 52 Mitgliedern der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE und 4
Vertretern aus dem Ausschuss für Kultur und Medien Deutscher Bundestag, schicken mit ihren
Entscheidungen insgesamt 24 Filme in den Kategorien „Bester Spielfilm“, „Bester Kinder- und
Jugendfilm“ und „Bester Dokumentarfilm“ in das Rennen um die LOLA 2007-Nominierungen (je
Kategorie 6/2/2). Rund 170 Filmkünstler sind für ihre herausragenden Einzelleistungen in den
weiteren 12 Kategorien vorausgewählt worden, von denen im nächsten Wahlgang drei
Nominierungen pro Kategorie vergeben werden.
Das dreistufige Wahlverfahren zum DEUTSCHEN FILMPREIS stellt die am höchsten dotierte
Auszeichnung für den deutschen Film auf eine zutiefst demokratische Basis.
Nun sichten in der zweiten Wahlstufe alle Mitglieder der einzelnen Sektionen die vorausgewählten
Filme und Einzelleistungen und wählen daraus ihre Nominierungen für die LOLA 2007. Diese
werden am 16. März 2007 bekannt gegeben.
Die Ergebnisse der Vorauswahl für den DEUTSCHEN FILMPREIS 2007 und die Mitglieder der
Vorauswahljurys finden Sie unter:
http://www.deutsche-filmakademie.de/ergebnisse07.html

Hier einige Stimmen der Vorauswahljuroren über ihre Arbeit und den Filmjahrgang 2006/2007:
Hans-Christoph Blumenberg / Vorauswahljury für die Kategorie „Regie“:
„In meiner Vorauswahljury herrschte eine unglaublich angenehme und kollegiale Atmosphäre, was
meines Erachtens zu sehr guten Ergebnissen geführt hat. Das Ziel der Vorauswahljurys, eine
möglichst breite Auswahl an die Mitglieder weiterzugeben, hat sich damit erfüllt.“
Natja Brunckhorst / Vorauswahljury für die Kategorie „Kinder- und Jugendfilm“:
„Für mich ist es eine sehr positive Erfahrung, dass in den Jury-Sitzungen ein intensives
gemeinsames Gespräch über den deutschen Film stattgefunden hat. Speziell in unserer Jury
wurde wirklich jeder einzelne eingereichte Film ausführlich diskutiert.“
Jürgen Egger / Vorauswahljury für die Kategorie „Drehbuch“:
„Die Arbeit war kampflos, aber angenehm. Allerdings zeichnet sich dieser Filmjahrgang nach
meiner Meinung dadurch aus, dass es zu wenig Genrefilme gibt.“
Monika Griefahn, Kulturausschuss / Vorauswahljury für die Kategorie „Spielfilm“:
„Es war eine sehr spannende Arbeit mit enorm qualifizierten Diskussionen. Die Jurys haben sehr
differenziert und umfassend über die Filme gesprochen und in den Entscheidungen spiegelt sich
ein breites Spektrum.“
Bernd Lange / Vorauswahljury für die Kategorie „Drehbuch“:
„Die Arbeit in der Vorauswahljury war geprägt durch eine sehr konstruktive und kreative
Diskussion, die sich bemühte, das gesamte Spektrum der Filme zu berücksichtigen.“
Franziska Petri / Vorauswahljury für die „Schauspiel“-Kategorien:
„Die Akademie und die Arbeit in den Vorauswahljurys schaffen etwas unglaublich Verbindendes
unter den einzelnen Berufsgruppen der Filmschaffenden. Es führt dazu, dass man die Arbeit der
anderen behutsamer und liebevoller betrachtet. Man bekommt durch die Sichtung eines gesamten
Filmjahrgangs eine große Achtung vor dem Schaffen der anderen. Das macht große Lust auf eine
zukünftige Zusammenarbeit, es entsteht eine positive Energie, aus der meiner Meinung nach auch
bessere Filme entstehen können.“
Roland Suso Richter / Vorauswahljury für die Kategorie „Spielfilm“:
„Das kompakte Diskussionswochenende, das wir gerade hinter uns gebracht haben, war eine
intensive Arbeit und macht große Lust auf die Auseinandersetzung. Ich bewerte es als positiv,
dass es eine große Anzahl depressiv-problemlösender Filme in diesem Jahr gibt.“
Tom Spieß / Vorauswahljury für die Kategorie „Kinder- und Jugendfilm“:
„Wir haben es uns nicht leicht gemacht und haben relativ kontrovers diskutiert. Es hat sich
bewährt, dass es eine eigene Jury für die Kinder- und Jugendfilme gibt, da auch hier das Spektrum
sehr vielfältig ist. Schließlich umfasst diese Kategorie Filme für Kleinstkinder bis hin in das
fortgeschrittene Jugendalter. Dieser Jahrgang war - wie auch insgesamt das Kinojahr - ein guter
Spiegel der filmischen Vielfalt.“
Connie Walther / Vorauswahljury für die Kategorie „Regie“:
„Die eigene Wahrnehmung der Filme wird durch die Arbeit in der Vorauswahljury bereichert und
zugleich kritisch hinterfragt. Neben der geschlossenen Jury-Arbeit ermöglichte die Diskussion im
Plenum zudem die einmalige Chance, die Entscheidungen der Vorauswahljurys noch zu
erweitern.“
Petra Zieser / Vorauswahljury für die „Schauspiel“-Kategorien:
„Die Akademie ist eine Bereicherung für die Filmbranche. Die Arbeit in den Jurys und die
Diskussionen erzeugen eine viel engere Vernetzung untereinander. Und die Akademie zwingt
einen, es sich nicht leicht zu machen.“

Quelle: Pressemitteilung
Weitere Informationen zu den Aktivitäten der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE,
dem Wahlverfahren und dem DEUTSCHEN FILMPREIS 2007 finden Sie unter
www.deutsche-filmakademie.de.
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