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Neue Medien & Technolgien benötigen eine klare Positionierung im Lizenzwesen
Der Markt neuer, nicht optischer Medien und medialer Technologien befindet sich in einem explosiven Wachstum.
Was jedoch bisher nur wenige beachtet haben, sind formaljuristisch klar umrissene Voraussetzungen diesbezüglicher Nutzungs- und Verwertungsrechte (z.B. Vorführungs-, Sende-, Vervielfältigungs-, Vermietungs, und Verbreitungsrechte) aber auch die Ableitung weiterführender Sublizensierungen aus bestehen Lizenzrechten / Lizenzverträgen.
Die "OFFLINE-Auswertung" von Kontent auf neuen Medien wie USB-Sticks oder Flash-Speicherkarten..
zum Teil in Verbindung mit neuartigen Wiedergabeverfahren / Technologien (z.B. Kontent nur über einen Computer / Rechner in Verbindung mit einem speziellen Softwareplayer abspielbar), ist in bisherigen Lizenzverträgen meist noch nicht klar definiert.
Wenn es um vertragliche Einstufungen und mediale Interpretationen geht, scheint die Zeit bei digitalen Offline-Auswertungsmodellen wie den optischen DVD-Medien oder der Blu-ray Disc sowie Online-Auswertungsmodellen wie VOD und IPTV stehen geblieben zu sein.
So führen z.B. auch abweichenden Rechteauslegungen zwischen dem amerikanischen oder deutschen Vertragsrecht zu Verwirrung zwischen Lizenzgebern und Lizenznehmern.
Abgesehen von der Film- und Videoindustrie gilt es aber auch die Musikindustrie mit Ihrem Kontent zu berücksichtigen. Auch hier muss Stellung genommen werden zu Themen wie: Kompositionen, Autoren, Aufnahmen, Einspielungen, mechanische Rechte.. und eine entsprechende Einstufung bei der GEMA / SUISA etc. .
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Aktuelle Szenarien:
A.1) Film- und Videokontent:
Audiovisueller Kontent (z.B. Spielfilme in SD oder HD) der nur in Verbindung mit einem neuen Software-Player und zudem "offline" von USB-Sticks oder Flash-Speicherkarten über Computer konsumiert werden kann, aber nicht auf den bekannten Strukturen einer DVD-Video oder Online-Verwertung (download / Streaming) aufbaut und somit auch nicht über externe Hardware DVD-Player oder andere Softwareplayer abgespielt werden kann.
A.2.) Wie A, jedoch in Verbindung mit einem optischen Speichermedium wie der CD oder DVD "als reinem" Datenspeicher bzw. Transportmedium.
B.) Audiokontent (Musik, Höhrbücher, etc.)
Wie A.1/2, kann jedoch nicht wie eine klassische Audio-CD oder Audio-DVD über externe Hardware-Player oder andere Softwareplayer konsumiert werden.
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