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Kurzporträt:
DREHBUCH-TITEL:
"Teutonibur - Das Schwert der Deutschen".
LOGLINE:
Mundus vult decipi, ergo decipiatur. - Die Welt will betrogen sein, darum sei sie betrogen!
OVERVIEW:
"Teutonibur" ist ein mythologischer Historien-Thriller, der von der Suche nach dem heiligen Gral im Jahr 1312 erzählt. Der Franziskanermönch, Hagen Maria von Hirsau, und der Johanniterritter, Heinrich von Tyrnau, bekommen den Auftrag, die geheime Reliquie, SanGraal, zu beschaffen. Der Legende nach befindet sich diese Reliquie, die für den heiligen Gral gehalten wird, in den Händen des gefürchteten Deutschen Ritterordens.
Der Deutsche Orden hat seinen Sitz auf der Marienburg, welche am Fluss Nogat zu finden ist (und heute noch existiert). Dorthin reiten Hagen und Heinrich. Zusammen bestehen sie zahlreiche Abenteuer, lösen mysteriöse Rätsel und werden Opfer einiger fein gesponnener Intrigen, bevor sie schliesslich dem Geheimnis Gral auf die Spur kommen.
REZENSION:
Schon lange ist die Menschheit vom Mythos Heiliger Gral fasziniert. Nicht minder sind wir vom Turiner Grabtuch beeindruckt, da seine Herkunft im Dunkeln der Geschichte liegt. Im Evangelium nach Johannes gibt es verborgene Hinweise, die ein überraschendes Geheimnis offenbaren.
Dieses Drehbuch könnte eine Antwort haben, die in einer unglaublich spannenden Geschichte zu finden ist.
Der Mysterien-Thriller, "Teutonibur", vereinigt geschickt platzierte Mythen und Rätsel der Kirchengeschichte mit der Geschichte des Deutschen Ritterordens. Die Handlung ist sehr dicht, dennoch leicht verständlich, die Figuren glaubwürdig entwickelt und die Struktur ist die eines überzeugenden Drehbuches.
LOCATION: (Originalschauplatz)
Die Marienburg des Deutschen Ordens, gelegen an der Nogat, Polen.
DIE STORY:
Im Jahr des Herrn 1312. Hagen bekommt von Kardinal Vittorio den Auftrag, eine Reliquie (den Gral) in der Marienburg aufzuspüren. Hagen lehnt zunächst ab. Wann immer er Reliquien untersuchte, Wunder erfuhr, so erkannte er bei genauer Betrachtung nur Betrug. Hagen befürchtet seinen Glauben zu verlieren, wenn er wieder einen Mythos zerstören müsste. Doch Vittorio zwingt ihn dazu, will er doch mit dem Gral in Rom einziehen und sich zum neuen Papst ausrufen lassen.
Hagen reist zusammen mit Heinrich zum Hauptsitz des Deutschen Ritterordens, der zu dieser Zeit das Marienfest feiert. Das Marienfest ist das Osterfest des Deutschen Ordens, das zwischen Ende September und Anfang Oktober gefeiert wird. Ein Bestandteil des Festes ist ein Ritterturnier (Tjost) und eine Inszenierung der Passion Christi durch die Aufnahme eines selbsternannten Heiligen.
Im Friedgarten entdeckt Hagen auf einer Grabplatte das geheime Symbol eines Palmenzweigs und den Begriff Sangraal. In der Ahnenhalle findet Hagen Bilderrätsel in den Fresken, die die wiederholte Passion Christi im Rahmen der Marienfeier ankündigen. In der Bibliothek entdeckt Hagen die Gralsepen von Chrétien de Troyes „Perceval le Gallois ou Le Conte du San Graal – Perceval, der Walliser oder Die Erzählung vom Heiligen Graal“ und von Wolfram von Eschenbach "Parzival", die neben den Apokryphen-Evangelien von Nikodemus, Gamaliel und dem geheime Markus-Evangelium stehen. Im Johannes-Evangelium findet Hagen Aussagen, die nicht konform mit der allgemeinen Kirchenlehre sind.
Der Deutsche Orden erkennt die Gefahr, die von Hagen ausgeht und versucht alles, um seine Nachforschungen zu unterbinden. Doch Hagen hat noch einen anderen Gegenspieler, der im Hintergrund die Fäden zieht. Hagen kennt nur seinen Namen: Thomas. Der Name kommt aus dem Hebräischen und bedeutet Zwilling. Je näher sich Hagen dem Gral nähert, desto mehr Menschen sterben.
Schliesslich folgt der 1. Höhepunkt, Hagen steht kurz davor, den Gral zu finden, doch ihm wird ein falscher Gral serviert. Hagen erleidet einen Zusammenbruch. Mit der Erkenntnis nichts erreicht zu haben, verlässt Hagen zusammen mit Heinrich die Marienburg. Nach heftiger Zwiesprache mit Gott – und einem guten Rat von Heinrich – kehren sie zurück. Diesmal ist Hagen fest entschlossen, den wahren Gral zu finden.
Unter den Gefahren einer grossen Schlacht findet Hagen den wahren Gral, indem er das letzte, das grösste Rätsel löst – das Schwert Teutonibur ist der Schlüssel dazu. Doch letztendlich geht der wahre Gral in den Flammen der zerstörten Marienburg verloren.
Hagen erträgt es nicht, dass er wieder ein Mysterium zerstört hat. Um seinen Seelenfrieden wieder zu finden, erschafft er selbst einen Mythos – die Welt will betrögen sein, darum sei sie betrogen!
Sprachen: Deutsch |
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